Der letzte Winter hat mit seinen eisigen Temperaturen über einen langen Zeitraum hinweg die Straßen in Schlaglochpisten verwandelt. Diese Krater können schwere Schäden an Autos verursachen – Radkappen, Spoiler oder Auspuffteile bleiben im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke.
Wer haftet für Schäden durch Schlaglöcher?
Meistens leider der Autofahrer selbst. Die Gemeinden sind für den ordnungsmäßigen Zustand der Straßen verantwortlich und kommen dieser sogenannten Verkehrssicherungspflicht nach, indem sie Warnschilder aufstellen oder ein Tempolimit verfügen. Ist tatsächlich ein Schaden entstanden, muss der Geschädigte nachweisen, dass der Schaden durch das Schlagloch entstanden ist.
Initiative „Schlagloch“ sammelt Schlaglöcher
Leider kommen die Gemeinden häufig nicht schnell genug der Bestandsicherungspflicht ihrer Verkehrswege nach. Aus diesem Grund hat der Auto Club Deutschland (ACE) das Schlaglochmeldeformular ins Web gestellt. Der ACE „Schlagloch-Sheriff“ meldet diese Löcher dann weiter an die zuständigen Behörden.
Was tun, wenn der Schaden passiert ist?
Wichtig ist, den Schaden und das Schlagloch schnell zu dokumentieren und der Polizei sowie der Kfz-Versicherung zu melden. Denn ist das Loch geflickt, ist es zu spät. Weitere Infos zu Beweissicherung und zur aktuellen Rechtslage auf der Webseite der R+V24.
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Annette Straßburger, R+V24
R+V24 Social Media Manager, Bereich Marketing/Vertrieb; bloggt über die Social Media Aktivitäten der R+V24, die Vermarktung über Suchmaschinen und blickt hinter die Kulissen der R+V24.
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