Spielen im Praktikum? Diesen Luxus haben wir unserem Praktikanten Eric Brandmeyer bei seinem Kurzpraktikum in der Social Media-Abteilung der R+V24 gegönnt. Er durfte die Beta-Version unseres Facebook-Spiels Cartett ausgiebig testen. Wie er das fand und was für Tipps und Tricks er jetzt für Sie parat hat, können Sie in seinem Erlebnisbericht jetzt nachlesen:
Eine meiner Aufgaben während meines Kurzpraktikums bei der Social Media-Abteilung der R+V24 war es, die Beta-Version – also die nicht endgültige Version – des neuen Facebook-Spiels Cartett zu testen.
Doch was ist Cartett? In Cartett hat jeder Spieler 5 Karten. Der Herausforderer beginnt das Spiel, indem er ein Auto und Kategorie (Gewicht, Spritverbrauch, Beschleunigung und Versicherung) auswählt. Der Gegenspieler wählt daraufhin eine seiner Karten aus der gleichen Kategorie aus. Es gewinnt derjenige, der den niedrigeren Wert hat. Der Spieler, der die Runde gewonnen hat, wählt die nächste Karte bzw. nächste Kategorie.
Meine ersten Gehversuche
Also öffne ich Cartett erst mal und schaue, wie das Spiel funktioniert. Mit den vorhandenen 36 Credits kaufe ich mir ein Deck, welches am Anfang aus 8 Karten besteht, die man sich im Kartenshop kaufen kann. Ich entscheide mich u. a. für einen Ford Galaxy 2.0 TDCi und einen Hyundai Genesis 3.8. Danach wähle ich 5 Karten und jeweils eine von 4 Kategorien aus, mit denen ich dann gleich loslege.
Dann bin ich bereit für mein erstes Spiel. Ich rechne mir keine großen Chancen aus, da ich mir vorerst nur „Level 1 Autos“ leisten kann. Meine Annahme bestätigt sich leider und ich verliere die ersten 5 Spiele alle mit 0:5. Keines meiner Autos konnte in einer der 4 Kategorien ein anderes Auto schlagen. Doch bereits im 6. Spiel gehe ich sofort mit 2:0 in Führung und wähne mich schon als vollkommen verdienter Sieger, als mein Gegner doch tatsächlich die nächsten 3 Kategorien für sich entscheidet! Etwas niedergeschlagen fordere ich dann den nächsten Gegner heraus, den ich unerwarteterweise 4:1 schlage.
Überglücklich schaue ich auf meinen Credits und registriere, dass ich durch meine Spiele Erfahrungspunkte und durch meinen Sieg Credits bekommen habe. Die Credits sind wichtig, denn damit kann ich mir weitere Autos kaufen, die Erfahrungspunkte dagegen steigern mein Level. Ich entscheide mich für mehrere neue Wagen, die mir vor allem im Punkt „Versicherung ab €“ Punkte einbringen sollen. Anschließend baue ich sie in mein 5er-Deck ein. Doch im nächsten Spiel sind diese gar nicht vorhanden. Was war geschehen?
Die Erklärung folgt von Kristijan Juric, der sich um den Support des Spiels kümmert und auch leidenschaftlich Cartett spielt:
„Es gibt ein Online- und ein Offlinedeck. Wenn man selbst nicht online ist, kann man trotzdem von Gegnern herausgefordert werden. Deswegen wählt man 5 Karten und die jeweilige Kategorie aus, mit denen man spielen möchte. Wenn man allerdings direkt online gegen jemanden spielen möchte, sucht sich der Computer willkürlich 5 Karten aus, mit denen man dann spielen muss.“
Diese Erkenntnis kommt für mich zwar spät, aber nicht zu spät: Es reicht nicht, wenn man 5 gute Karten zusammen hat, sondern man benötigt viele gute Karten, damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass diese vom Computer ausgewählt werden.
Durch die richtige Strategie zum Erfolg
Mit diesem Wissen starte ich einen „Neuanfang“. Und was für einen! Ich gewinne Spiele in Serie bis irgendwann nur noch die ersten 3 Spieler in der Rangliste als Gegner übrig sind. Diese werden in der Folge zwar alle verloren, dennoch steige ich durch die Erfahrungspunkte auf.
Nach einigen weiteren Spielen gelingt mir der erste „Sweep“, d.h. ich gewinne ein Spiel mit 5:0. Sofort kommt eine neue Einblendung, dass ich die Trophäe „Unbezwingbar“ bekommen habe. Ich spiele auch am folgenden Tag noch weiter Cartett, da es mit der Zeit wirklich Spaß macht. Auf Rang 9 angekommen, lasse ich das Spiel für heute ruhen.
Fazit
Cartett hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vor allem auch deswegen, weil man gegen Gegner spielen kann, die gerade nicht online sind. Dennoch macht das Spielen in Live-Partien am meisten Freude, aber man kann zum Glück ja seine Facebook-Freunde kinderleicht per Mausklick einladen. Die Autoauswahl ist mit 143 Autos sehr groß. Von einem Ford Kuga über einen Rolls Royce bis hin zu einem Laborghini ist alles dabei.
Letztendlich kann ich jedem, der sich für Autos interessiert und ein unkompliziertes Spielchen für Zwischendurch sucht, Cartett wärmstens empfehlen. Probieren Sie es doch einfach aus und spielen Sie gegen mich! :)
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Autoren-Steckbrief
Kristijan Juric, R+V24
Studentischer Praktikant der R+V24 im Bereich Social Media; bloggt über seine Praktikumsstelle, Social Media und das Leben in der R+V24.
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