Auf ein Wort, Herr Pfort.

13. Dezember 2011 von (für R+V in , , , | Keine Kommentare »)

Marco Pfort ist einer von zehn Mitarbeitern, der der R+V in unserem TV-Spot sein Gesicht leiht. Wir haben ihn zu seinen Erfahrungen am Set befragt:

1. Lieber Marco Pfort, Sie sind der Hauptdarsteller der Fußball-Szene in unserem TV-Spot. Wie haben Sie sich dafür beworben?

Als ich den Aufruf für den Spot im Intranet gelesen habe, dachte ich erst, wer soll sich da denn bewerben?
Nachdem ich meiner Frau davon erzählt hab’, war sie der Meinung, ich soll das machen. „Wir sind doch R+V. Wir können uns drei Kinder leisten, wir konnten ein Haus bauen und als uns ein Schicksalsschlag ereilt hat, haben wir Hilfe und freundschaftliche Unterstützung von deinem Chef erhalten.“
Ich hab’ mit meinem besten Freund Steffen geplant, was wir machen wollen, und es stand fest, es wird ein Bewerbungsvideo. In dem wollten wir zeigen, warum ich gerne für die R+V arbeite. Wir zeigten meine Kinder beim Trampolinspringen, Gitarrespielen und den Jüngsten beim Motocrossfahren. Die Vorbereitung dauerte ca. vier Stunden, und das Video war dann 56 Sekunden lang.

2. Erzählen Sie uns von dem Filmdreh. Wie lange hat es gedauert, bis die Szene im Kasten war?

Man kann nicht sagen: Das war der Dreh. Los ging es erst mal mit dem Fitting (Klamotten aussuchen). Das war superlustig. Dann hab’ ich erst mal eine Weile in der Maske gesessen. Und erst danach wurde die Fußballszene gedreht.
Als das erste „Film ab“ kam, hab’ ich gejubelt, als ob es um mein Leben gegangen wäre. Ich habe mich gefreut wie ein kleiner König, dass ich das so gut gemacht habe. Martin Aamund, der Regisseur, sagte zu mir, dass das alles super wäre, aber ich dürfte jetzt wirklich mal 100 % geben und richtig aus mir raus gehen. Da dachte ich, ach du Scheiße, das wird hier länger.
Wir begannen ca. 14:00 Uhr mit dem Dreh und waren so gegen 17:00 Uhr fertig – und ich im wahrsten Sinne des Wortes auch.

3. Der Regisseur Martin Aamund ist Däne. Wie haben Sie sich verständigt?

Wir haben uns auf Dänisch unterhalten. Nein, Quatsch, das Einzige was ich auf Dänisch sagen kann ist: „Rød grød med fløde.“ (Rote Grütze mit Sahne). Auf Englisch war auch schwer. Wir haben über die Regieassistentin kommuniziert. War super. Er hat etwas sehr streng gesagt, und sie hat es mir mit ihren Worten wiedergegeben. Sie hatte ein gutes Händchen, was sie sagen kann und was nicht.

4. Wie haben Sie sich auf den Dreh Ihrer Szene vorbereitet? Haben Sie den Jubel vorm Spiegel geübt?

Gar nicht. Ich wusste vom Casting, was ich tun sollte, und habe gedacht: Du jubelst mal wie immer, das passt schon. Beim Dreh habe ich dann noch mal eine Schippe drauflegen müssen. Ich hätte vor dem Dreh aber mal lieber an meiner Kondition arbeiten sollen. Nach drei Stunden andauenden Jubels war ich physisch am Ende. Nur bei Wolken haben  wir Pause gemacht. Ich hab’ mir in diesem Sommer noch nie so sehr Wolken herbeigewünscht wie an diesem Drehtag.

5. Was war für Sie das schönste am Dreh?

Es war alles aufregend. Man stand im Mittelpunkt. Man wurde chauffiert. Wurde von fremden Personen mit Namen angesprochen und gelobt für das tolle Bewerbungsvideo.
Aber am spannendsten waren die Kollegen, die ich kennengelernt habe. Jeder hatte eine ganz tolle Story, wie er zum Film gekommen ist und was sein Antrieb war, um dabei zu sein. Castingerlebnisse wurden bis spät in den Morgen bequatscht und man hat sich sofort verstanden. Die Kollegen waren das Beste am Film.

6. Ihre Szene wirkt 100% authentisch. Liegt das an Ihrer Leidenschaft für Fußball oder sind Sie der geborene Schauspieler?

Ich bin der geborene Fan und Jubler. Ich liebe meine Familie. Meine Söhne machen Judo und fahren Motocross, meine Tochter reitet, da ist es praktisch, seinen privaten Fan zu haben. Gibt es den geborenen Schauspieler? Ich bin nicht bereit, für Ruhm und Öffentlichkeit alles zu tun.

7. Wir müssen also keine Angst davor haben, dass Sie bald in Hollywood zu Hause sind?

Sollten jetzt die Angebote reinflattern, muss man sich das stark überlegen. Nein, ich bin gerne Vertriebstrainer. Aber in einem Mafiafilm würde ich schon mal gerne einen Bösewicht spielen. So in der Art: „Warum kommst du nicht zu mir, warum gehst du zur Polizei?“, wie in der Pate.

Vielen Dank, für Ihre Zeit, Herr Pfort.

P.S.: Was Herr Pfort bei der R+V macht und was er in seiner Freizeit gerne unternimmt, können Sie in diesem Videoportrait sehen.

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

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R+V-Direktmarketing-Referentin; bloggt über Online-Marketingmaßnahmen und die aktuelle Kampagne des Unternehmens.

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